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Bayern als Vorbild

Aktualisiert: 18. Okt 2019


Neue Energie-Genossenschaft Alsterwatt bringt die Isarwatt-Idee nach Hamburg



Alsterwatt-Gründer besuchen die Isarwatt und Buzzn in der Dezentrale

Hoher Besuch in der Dezentrale: Nick Zippel, Joachim Bode und weitere gründungswillige Handwerksbetriebe besuchten am 19.09.19 die Isarwatt und BUZZN in der Dezentrale. Sie sind die Köpfe hinter der Gründung der Alsterwatt in Hamburg.


Bald ist es so weit: Mit der Alsterwatt eG wird es auch in Hamburg eine Energiegenossenschaft geben, die dezentral und unabhängig von großen Konzernen nachhaltige Energie aus Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerken und Brennstoffzellen produzieren wird. Der von Bürgern und für Bürger produzierte Strom wird voraussichtlich ab 2020 zu haben sein.


Strukturen ähneln denen der Isarwatt


Beim Gründungsprozess haben sich die Hamburger an der Münchner Isarwatt ein Vorbild genommen. Die Strukturen der Alsterwatt werden demnach denen der Isarwatt durchaus ähnlich sein. „Dass Bayern mal mein Vorbild werden könnte, hätte ich auch nie gedacht“, scherzt Mitgründer Joachim Bode in einem Artikel im Hamburger Abendblatt.


Die treibenden Kräfte hinter der Gründung der Alsterwatt haben allerdings einen etwas anderen Hintergrund: Während die Impulse, die zur Gründung der Isarwatt führten hauptsächlich aus der Wohnungswirtschaft kamen, sind die Alsterwatt-Gründer im Technischen Ausschuss der Sanitär-Heizung-Klima (SHK) Innung Hamburg organisiert.


Dementsprechend werden die Mitglieder der Alsterwatt vor allem in der Handwerksbranche zu finden sein. Der zweite Alsterwatt-Mitgründer Nick Zippel ist außerdem Geschäftsführer der Sager&Deus GmbH. Das Unternehmen ist auf Gebäude- und Umwelttechnik spezialisiert und hat sogar eine eigene Abteilung, die dezentrale Eigenstromprojekte umsetzt. Sager&Deus wird die neugegründete Alsterwatt in Zukunft also mit Know-How und entsprechenden Personal tatkräftig unterstützen können.


Mieterstrom für Hamburg


Auch der Eisenbahnbauverein Harburg (EBV) wird von Beginn an Mitglied bei der Alsterwatt sein. Die Wohnungsbau-Genossenschaft setzt seit etlichen Jahren Projekte mit eigener Strom- und Wärmeerzeugung um, hatte im Mieterstrom-Bereich jedoch ähnliche Probleme wie die Münchner Wohnungsunternehmen vor der Gründung der Isarwatt: Der EBV hat aufgrund der komplizierten, regulatorischen Rahmenbedingungen für die kleinteiligen Mieterstrom-Projekte bisher von einer Umsetzung abgesehen.


Die Alsterwatt, mit gebündelter Kompetenz und entsprechenden finanziellen Mitteln ausgestattet, soll das nun ändern. Ähnlich wie beim Isarwatt-Mieterstrom werden EBV-Mieter künftig die Möglichkeit haben, im eigenen Haus oder Wohnquartier produzierten Strom zu beziehen.


Joachim Bode, Vorstand des EBV, will der Verantwortung der Wohnungswirtschaft gerecht werden und einen aktiven Beitrag zur urbanen Energiewende in Hamburg leisten. Auch deshalb hat er die Gründung von Alsterwatt mitinitiiert, so im Hamburger Abendblatt zu lesen.


Abrechnungen, Wechselprozesse und Meldewesen für die Hamburger wird wie bei der Isarwatt BUZZN übernehmen.


Genossenschaften für die Energiewende


„Die Alsterwatt wird dafür sorgen, dass die Energiewende überall ankommt. Denn Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern.“, so Joachim Bode im Hamburger Abendblatt.


Hier der Link zum Artikel:


https://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article226916581/Energiewende-in-Buergerhand.html

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